Donnerstag, 8. Januar 2015
309 x gelesen
Verspätetes Neujahrsschwimmen
tomelaine, 22:16h
04.01.2015
Zum Jahresbeginn wollten wir etwas anderes machen als immer im gleichen Fluss an der gleichen Stelle zu baden. Es sollte ein See sein - möglichst zugefroren - draußen in der Natur und so.
Wir fuhren ca. 20km auf der Autobahn. Dann nochmal 10km über Land. Die Zufahrt zum See war nicht ausgeschildert, da es noch laufenden Kiesabbau gibt. Dort angekommen begrüßten uns mehrere Verbotsschilder wie: BETRETEN VERBOTEN (wir wollten den See nicht betreten) oder BADEN UNTER LEBENSGEFAHR UNTERSAGT (davon könnte ja wirklich keine Rede sein). Dann kam noch ein Schild: Videoüberwachung am gesamten See. (Purer Luxus also - wer's glaubt).
Am Seezugang fiel das Ufer steil ab - eher ungünstig. Wir gingen zuerst rechtsherum. Da saß ein Angler neben einem weiteren Schild: ANGELN VERBOTEN..... Hier ist es eher ungünstig - wir wollten ja nicht die Fische vertreiben.
Wir gingen also linksherum und nach ca. 150 - 200m (es kamen uns auch noch Hunde samt Spaziergänger entgegen) fanden wir dann eine schöne flache Stelle. Der See war natürlich nicht zugefroren. Seit dem Neujahrstag taut es tagsüber. Außerdem hatte es vorgestern etwas geregnet. Die Sonne schaute manchmal für wenige Minuten durch die Wolken und spiegelte sich auf dem glasklaren oft bläulich schimmernden Wasser. Am gegenüberliegenden Ufer sah man die Bagger und Förderanlagen vom Kiesabbau. Es stand alles still. Enten tauchten friedlich nach etwas Futter. Nicht zur Stimmung passte der Lärm der nahen Autobahn - durch das lautlose Gebüsch könnte man die Autos und Lastwagen vorbeibrausen sehen und hören.
Jetzt aber nichts wie rein. Es war sehr kalt. Der Grund war mit ca. Faustgroßen glitschigen Kieselsteinen bedeckt. Ich ging nach ein paar Sekunden wieder raus uns setzte mich auf einen Stein. I. blieb etwas länger drin obwohl er sich leicht erkältet hatte und deswegen manchmal husten musste. Das zweit Mal blieb ich länger. Komischerweise fühlte es sich jetzt kälter an als beim ersten Mal. Ich konnte mir das nicht erklären und beschloss noch ein drittes Mal reinzugehen - jetzt aber eine längere Pause einzulegen. Ich trocknete mich vollständig ab und legte mir ein trockenes Handtuch um damit ich etwas aufwärmte. I. hatte nach den zweiten Mal genug und begann schon sich wieder anzuziehen. Auch er fand es diesmal kälter beim zweiten Mal.
Nach ca. zwei Minuten - die Wärmeproduktion meines Körpers hatte spührbar begonnen - ging ich dann das dritte Mal rein.
Ich fand es jetzt besser und konnte auch lange bleiben. Etwas schwimmen. Beim Durchziehen der Arme wurden die Finger klamm - nicht sehr angenehm. Um die Füße etwas zu wärmen presste ich beim Schwimmen die Fußsohlen aneinander - das half dann kurzzeitig. Ich tauchte mit dem Kopf unter - zuerst spürte ich nichts außer der Kälte. Dann aber bekam ich schnell stechende Kopfschmerzen. Jetzt beeilte ich mich ans Ufer zu kommen.
Beim Abtrocknen wurde meine Haut dann ganz rot. War froh als ich mir dann zuletzt die warme Winterjacke überziehen konnte. Wir nahmen einen etwas anderen Weg zurück zum Auto und fuhren dann fast wortlos heim.
Nächsten Sonntag wieder am Fluss.
Zum Jahresbeginn wollten wir etwas anderes machen als immer im gleichen Fluss an der gleichen Stelle zu baden. Es sollte ein See sein - möglichst zugefroren - draußen in der Natur und so.
Wir fuhren ca. 20km auf der Autobahn. Dann nochmal 10km über Land. Die Zufahrt zum See war nicht ausgeschildert, da es noch laufenden Kiesabbau gibt. Dort angekommen begrüßten uns mehrere Verbotsschilder wie: BETRETEN VERBOTEN (wir wollten den See nicht betreten) oder BADEN UNTER LEBENSGEFAHR UNTERSAGT (davon könnte ja wirklich keine Rede sein). Dann kam noch ein Schild: Videoüberwachung am gesamten See. (Purer Luxus also - wer's glaubt).
Am Seezugang fiel das Ufer steil ab - eher ungünstig. Wir gingen zuerst rechtsherum. Da saß ein Angler neben einem weiteren Schild: ANGELN VERBOTEN..... Hier ist es eher ungünstig - wir wollten ja nicht die Fische vertreiben.
Wir gingen also linksherum und nach ca. 150 - 200m (es kamen uns auch noch Hunde samt Spaziergänger entgegen) fanden wir dann eine schöne flache Stelle. Der See war natürlich nicht zugefroren. Seit dem Neujahrstag taut es tagsüber. Außerdem hatte es vorgestern etwas geregnet. Die Sonne schaute manchmal für wenige Minuten durch die Wolken und spiegelte sich auf dem glasklaren oft bläulich schimmernden Wasser. Am gegenüberliegenden Ufer sah man die Bagger und Förderanlagen vom Kiesabbau. Es stand alles still. Enten tauchten friedlich nach etwas Futter. Nicht zur Stimmung passte der Lärm der nahen Autobahn - durch das lautlose Gebüsch könnte man die Autos und Lastwagen vorbeibrausen sehen und hören.
Jetzt aber nichts wie rein. Es war sehr kalt. Der Grund war mit ca. Faustgroßen glitschigen Kieselsteinen bedeckt. Ich ging nach ein paar Sekunden wieder raus uns setzte mich auf einen Stein. I. blieb etwas länger drin obwohl er sich leicht erkältet hatte und deswegen manchmal husten musste. Das zweit Mal blieb ich länger. Komischerweise fühlte es sich jetzt kälter an als beim ersten Mal. Ich konnte mir das nicht erklären und beschloss noch ein drittes Mal reinzugehen - jetzt aber eine längere Pause einzulegen. Ich trocknete mich vollständig ab und legte mir ein trockenes Handtuch um damit ich etwas aufwärmte. I. hatte nach den zweiten Mal genug und begann schon sich wieder anzuziehen. Auch er fand es diesmal kälter beim zweiten Mal.
Nach ca. zwei Minuten - die Wärmeproduktion meines Körpers hatte spührbar begonnen - ging ich dann das dritte Mal rein.
Ich fand es jetzt besser und konnte auch lange bleiben. Etwas schwimmen. Beim Durchziehen der Arme wurden die Finger klamm - nicht sehr angenehm. Um die Füße etwas zu wärmen presste ich beim Schwimmen die Fußsohlen aneinander - das half dann kurzzeitig. Ich tauchte mit dem Kopf unter - zuerst spürte ich nichts außer der Kälte. Dann aber bekam ich schnell stechende Kopfschmerzen. Jetzt beeilte ich mich ans Ufer zu kommen.
Beim Abtrocknen wurde meine Haut dann ganz rot. War froh als ich mir dann zuletzt die warme Winterjacke überziehen konnte. Wir nahmen einen etwas anderen Weg zurück zum Auto und fuhren dann fast wortlos heim.
Nächsten Sonntag wieder am Fluss.
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Montag, 17. November 2014
280 x gelesen
Viel Wasser bei starker Strömung
tomelaine, 23:04h
16.11.2014
Ich verspätete mich leicht. I. wartete schon ungeduldig am großen Fluss. Das Wasser war viel Höher als normal. Jetzts kam es bis ganz nah, sodass von dem kleinen Strandstreifen nur ein schmaler Streifen zu sehen waren und die sonst ganz frei liegenden Felsen an der Wasserkante waren vollständig überschwemmt und nicht mehr zu sehen. Das Wetter hatte sich merklich abgekühlt. Da es jetzt schon recht Dunkel war und auch noch ein leichter kalter Wind blies kam uns alles viel kälter vor. Das war später Spätherbst mit einer Brise Frühwinter. Wassertemperatur war 11°C - es kostete jedoch mehr Überwindung hineinzugehen. Auch musste man stark aufpassen nicht an die jetzt unsichtbaren Felsen zu stoßen und zu stolpern. Gleichzeitig war die etwas stärkere Strömung ungewohnt. Sobald man hüfttief war musste man gegen die Strömung anschwimmen, da man sonst mitgerissen wurde. Nachdem der ganze Körper drin war kam aber wie gewohnt das gute Gefühl. Obwohl die Temperatur ja nicht so kalt war, fühlte es sich (so glaubten wir jedenfalls) aufgrund der Strömung kälter an.
Beim zweiten Mal reingehen war nichts mehr kalt. Bin auch wieder mehrmals mit dem Kopf untergetaucht, was ich beim ersten Mal nicht gemacht hatte. I. war diesmal schneller draußen - sonst bin ich immer der letzte.
Nach dem Abtrocknen und Anziehen ein schneller Abschied. Wir hatten beide noch was anderes vor.... "Nächsten Sonntag bin ich vermutlich nicht da." sagte I. "Mal sehen - vielleicht kommt ja doch noch jemand anderes"´...."
Ich verspätete mich leicht. I. wartete schon ungeduldig am großen Fluss. Das Wasser war viel Höher als normal. Jetzts kam es bis ganz nah, sodass von dem kleinen Strandstreifen nur ein schmaler Streifen zu sehen waren und die sonst ganz frei liegenden Felsen an der Wasserkante waren vollständig überschwemmt und nicht mehr zu sehen. Das Wetter hatte sich merklich abgekühlt. Da es jetzt schon recht Dunkel war und auch noch ein leichter kalter Wind blies kam uns alles viel kälter vor. Das war später Spätherbst mit einer Brise Frühwinter. Wassertemperatur war 11°C - es kostete jedoch mehr Überwindung hineinzugehen. Auch musste man stark aufpassen nicht an die jetzt unsichtbaren Felsen zu stoßen und zu stolpern. Gleichzeitig war die etwas stärkere Strömung ungewohnt. Sobald man hüfttief war musste man gegen die Strömung anschwimmen, da man sonst mitgerissen wurde. Nachdem der ganze Körper drin war kam aber wie gewohnt das gute Gefühl. Obwohl die Temperatur ja nicht so kalt war, fühlte es sich (so glaubten wir jedenfalls) aufgrund der Strömung kälter an.
Beim zweiten Mal reingehen war nichts mehr kalt. Bin auch wieder mehrmals mit dem Kopf untergetaucht, was ich beim ersten Mal nicht gemacht hatte. I. war diesmal schneller draußen - sonst bin ich immer der letzte.
Nach dem Abtrocknen und Anziehen ein schneller Abschied. Wir hatten beide noch was anderes vor.... "Nächsten Sonntag bin ich vermutlich nicht da." sagte I. "Mal sehen - vielleicht kommt ja doch noch jemand anderes"´...."
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Montag, 3. November 2014
178 x gelesen
Sind wir Weicheier?
tomelaine, 23:02h
02.11.2014
Da komm ich gerade von einer ziemlich anstrengenden Fahrt aus dem wunderschönen Bergwanderwochenende nach Hause und musste seine SMS lesen: "Können wir uns heute schon um 16:30 Uhr treffen? Muss um 17:00 Uhr schon wieder weiter!"
Hatte mich darauf eingestellt, erst noch eine halbe Stunde auf dem Sofa auszuruhen bevor es zum "Vereinsschwimmen" geht. Es war schon 10 nach vier. Eine super Gelegenheit für den Schweinehund und er wollte schon zubeißen. Ich rief ihn an: "Schaffst Du es noch bis in 20min zum Treffpunkt? Ich werde da sein!"
"Geht klar - bis gleich dann"
So setzte ich mich ins Auto und schaffte es auch. Er war ca. fünf Minuten später. Als wir uns dann sahen hatte jeder von uns so ein kühles Grinsen drauf... Der Schweinehund hatte keine Chance mehr....
Da er es eilig hatte machten wir recht zügig, gingen auch nur einmal rein - dafür etwas länger und schwammen auch ein Stück gegen die Strömung am Rand des großen Flusses. Das Thermometer zeigte eine Wassertemperatur von ca. 12°C. Also nur geringfügig kälter als letzten Sonntag aber es fühlte sich weit kälter an. Vermutlich wegen der kälteren Lufttemperatur und weil die Sonne sich beim Untergehen hinter einer Wolke versteckt hatte.
Insgesamt eine wohltuende Erfrischung wie immer. Die Erschöpfung von Bergwanderung und Autofahrt war für ca. 2h wie weggewischt. Abends ging ich dann doch relativ früh ins (warme) Bett. Da Buch fiel mir aus der Hand und ich schlief erschöpft bis zum nächsten Morgen.
Als wir dann wieder draußen, abgetrocknet und angezogen waren sahen wir zwei Jungs - schätze die auf 16-18 Jahre, die gerade all ihre Klamotten in einen großen wasserdichten Sack packten um den großen Fluss hinunter zu schwimmen. Also nicht nur für fünf Minuten, sondern mindestens für 20-30 Min.
"Das könnten wir für nächstes Mal ins Auge fassen..." meinte ich betont beiläufig. "Ja, warum auch nicht." sagte I.
In unser beiden Gesichtern stand aber deutlich: Es wird wohl immer Leute geben die noch weniger ein Weichei sind wie wir.....
Da komm ich gerade von einer ziemlich anstrengenden Fahrt aus dem wunderschönen Bergwanderwochenende nach Hause und musste seine SMS lesen: "Können wir uns heute schon um 16:30 Uhr treffen? Muss um 17:00 Uhr schon wieder weiter!"
Hatte mich darauf eingestellt, erst noch eine halbe Stunde auf dem Sofa auszuruhen bevor es zum "Vereinsschwimmen" geht. Es war schon 10 nach vier. Eine super Gelegenheit für den Schweinehund und er wollte schon zubeißen. Ich rief ihn an: "Schaffst Du es noch bis in 20min zum Treffpunkt? Ich werde da sein!"
"Geht klar - bis gleich dann"
So setzte ich mich ins Auto und schaffte es auch. Er war ca. fünf Minuten später. Als wir uns dann sahen hatte jeder von uns so ein kühles Grinsen drauf... Der Schweinehund hatte keine Chance mehr....
Da er es eilig hatte machten wir recht zügig, gingen auch nur einmal rein - dafür etwas länger und schwammen auch ein Stück gegen die Strömung am Rand des großen Flusses. Das Thermometer zeigte eine Wassertemperatur von ca. 12°C. Also nur geringfügig kälter als letzten Sonntag aber es fühlte sich weit kälter an. Vermutlich wegen der kälteren Lufttemperatur und weil die Sonne sich beim Untergehen hinter einer Wolke versteckt hatte.
Insgesamt eine wohltuende Erfrischung wie immer. Die Erschöpfung von Bergwanderung und Autofahrt war für ca. 2h wie weggewischt. Abends ging ich dann doch relativ früh ins (warme) Bett. Da Buch fiel mir aus der Hand und ich schlief erschöpft bis zum nächsten Morgen.
Als wir dann wieder draußen, abgetrocknet und angezogen waren sahen wir zwei Jungs - schätze die auf 16-18 Jahre, die gerade all ihre Klamotten in einen großen wasserdichten Sack packten um den großen Fluss hinunter zu schwimmen. Also nicht nur für fünf Minuten, sondern mindestens für 20-30 Min.
"Das könnten wir für nächstes Mal ins Auge fassen..." meinte ich betont beiläufig. "Ja, warum auch nicht." sagte I.
In unser beiden Gesichtern stand aber deutlich: Es wird wohl immer Leute geben die noch weniger ein Weichei sind wie wir.....
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Dienstag, 28. Oktober 2014
135 x gelesen
Saisonbeginn
tomelaine, 20:58h
26.10.2014
Das Wetter hätte nicht besser sein können. Herrliche Abendsonne zeichnete ein wunderschönes Panorama, spiegelt sich im großen Fluss bevor sie hinter dem Horizont verschwindet. Bei ca. 15°C Lufttemperatur und Wasser ca. 13°C war es eine Wohltat endlich die Saison zu eröffnen.
Die ganze Woche haben wir uns darauf gefreut und uns SMS geschrieben. Eigentlich hätte ich noch jemand anderes außer uns zwei "Gründungsmitgliedern" erwartet aber sie kam dann doch nicht.
Das Wasser fühlte sich nach ungefähr zwei Minuten echt 'warm' an. Beim zweiten Mal reingehen habe ich sogar mehrmals mit dem Kopf untergetaucht, da es mir sonst zu warm war. Normalerweise mache ich das ja nicht. Habe mal gelesen, dass der Mensch 50% seiner Körperwärme über den Kopf abgibt, da dieses Körperteil angeblich so gut durchblutet ist. Muss wohl stimmen, da ich sonst im Winter beim Fahrradfahren etc. auch immer eine Wollmütze brauche, damit ich nicht friere. Nach dem Eintauchen war es mir zwar etwas kälter aber 50% mehr.. na ja ich weiß nicht. Ich denke mir, dass ich das mit dem Kopf eintauchen so lange wie möglich mache - der Abhärtung kann es jedenfalls nur zuträglich sein.
Beim Rausgehen, Abtrocknen und Wiederankleiden nerft mich am meisten das Füße abtrocknen und wieder trocken in die Socken bzw. Schuhe zu kommen. Finde das echt umständlich. Ab jetzt werde ich die Schuhe schon am Auto ausziehen und die letzten 200m bis zum Ufer in badelatschen oder Barfuß zurücklegen. Ob das wohl auch geht wenn es richtig Winter mit Eis und Schnee ist?
Das Wetter hätte nicht besser sein können. Herrliche Abendsonne zeichnete ein wunderschönes Panorama, spiegelt sich im großen Fluss bevor sie hinter dem Horizont verschwindet. Bei ca. 15°C Lufttemperatur und Wasser ca. 13°C war es eine Wohltat endlich die Saison zu eröffnen.
Die ganze Woche haben wir uns darauf gefreut und uns SMS geschrieben. Eigentlich hätte ich noch jemand anderes außer uns zwei "Gründungsmitgliedern" erwartet aber sie kam dann doch nicht.
Das Wasser fühlte sich nach ungefähr zwei Minuten echt 'warm' an. Beim zweiten Mal reingehen habe ich sogar mehrmals mit dem Kopf untergetaucht, da es mir sonst zu warm war. Normalerweise mache ich das ja nicht. Habe mal gelesen, dass der Mensch 50% seiner Körperwärme über den Kopf abgibt, da dieses Körperteil angeblich so gut durchblutet ist. Muss wohl stimmen, da ich sonst im Winter beim Fahrradfahren etc. auch immer eine Wollmütze brauche, damit ich nicht friere. Nach dem Eintauchen war es mir zwar etwas kälter aber 50% mehr.. na ja ich weiß nicht. Ich denke mir, dass ich das mit dem Kopf eintauchen so lange wie möglich mache - der Abhärtung kann es jedenfalls nur zuträglich sein.
Beim Rausgehen, Abtrocknen und Wiederankleiden nerft mich am meisten das Füße abtrocknen und wieder trocken in die Socken bzw. Schuhe zu kommen. Finde das echt umständlich. Ab jetzt werde ich die Schuhe schon am Auto ausziehen und die letzten 200m bis zum Ufer in badelatschen oder Barfuß zurücklegen. Ob das wohl auch geht wenn es richtig Winter mit Eis und Schnee ist?
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Sonntag, 12. Oktober 2014
136 x gelesen
Vorgeschmack auf die neue Saison
tomelaine, 22:53h
12.10.2014
A. war über das WE zu Besuch. Wir hatten das letzte Mal vereinbart, dass wir jedesmal wenn er kommt in den großen Fluss springen werden.
Heute morgen war es dann soweit. Nach einer halb durch geredeten (aber nicht zerredeten) Nacht waren wir zwar noc etwas benommen, wollte aber auf jeden Fall durchziehen.
Ich wählte eine Stelle, an der ein anderer Fluss in den großen mündet, sodass das Wasser etwas kälter war aufgrund der Strömung.
Lufttemperatur ca. 14°C, Wasser ca. 16°C.
Es war keine große Sache - Einfach rein, nach zwei m
Minuten wieder raus. A. hat es gefroren und er fragte dann gleich ob ich es nochmal machen werde. Ich sagte ja auf jeden Fall, da ja erst beim zweiten Mal das gute Gefühl war. So war es auch tatsächlich. Das zweite Mal waren wir dann beide so ca. 5 Minuten lang drin. Auch A. bestätigte jetzt, dass das Wasser sich phasenweise echt lau anfühlt.
Wieder draußen konnten wir uns dann erst Mal in aller Ruhe abtrocknen. Der Wind war vorher kalt und jetzt auf der voll durchbluteten Haut voll angenehm. Wie schon von der vorigen
Saison gewohnt keine Spur von Frieren.
In exakt zwei Wochen ist wieder Umstellung auf Normalzeit - das ist der offizielle Beginn der Saison. Ich freu mich schon riesig.
A. war über das WE zu Besuch. Wir hatten das letzte Mal vereinbart, dass wir jedesmal wenn er kommt in den großen Fluss springen werden.
Heute morgen war es dann soweit. Nach einer halb durch geredeten (aber nicht zerredeten) Nacht waren wir zwar noc etwas benommen, wollte aber auf jeden Fall durchziehen.
Ich wählte eine Stelle, an der ein anderer Fluss in den großen mündet, sodass das Wasser etwas kälter war aufgrund der Strömung.
Lufttemperatur ca. 14°C, Wasser ca. 16°C.
Es war keine große Sache - Einfach rein, nach zwei m
Minuten wieder raus. A. hat es gefroren und er fragte dann gleich ob ich es nochmal machen werde. Ich sagte ja auf jeden Fall, da ja erst beim zweiten Mal das gute Gefühl war. So war es auch tatsächlich. Das zweite Mal waren wir dann beide so ca. 5 Minuten lang drin. Auch A. bestätigte jetzt, dass das Wasser sich phasenweise echt lau anfühlt.
Wieder draußen konnten wir uns dann erst Mal in aller Ruhe abtrocknen. Der Wind war vorher kalt und jetzt auf der voll durchbluteten Haut voll angenehm. Wie schon von der vorigen
Saison gewohnt keine Spur von Frieren.
In exakt zwei Wochen ist wieder Umstellung auf Normalzeit - das ist der offizielle Beginn der Saison. Ich freu mich schon riesig.
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Montag, 24. März 2014
105 x gelesen
Vereinsschwimmen ausgefallen
tomelaine, 23:54h
Wieder haben wir uns die ganze Woche darauf gefreut. Er vermutlich fast noch mehr als ich....
Am Sonntag war es dann wettertechnisch recht unfreundlich. Es sah nach Regen aus. Nachmittags dann mit den Kids auf dem Spielplatz. Als sich dann immer mehr Wolken zusammenzogen und auch schon leichter Regen begann habe ich ihn angerufen und gesagt, dass ich lieber wieder nach Hause fahre..
Kaum Zuhause klarte das Wetter wieder auf. Der Wind wurde wieder stärker und versuchte die Wolken zu vertreiben. Sogar die Sonne vermeldete schüchtern ihre Existenz hinter der dünner werdenden Wolkendecke....
Jetzt war es zu spät die abgebrochenen Pläne nochmals zu ändern. Ich ärgerte mich sehr, dass ich den kleinsten Anlass dazu her nahm ES diesmal nicht zu tun. Der Schweinehund ist ein schlauer Geselle. Erst als es zu spät war durchschaute ich sein hinterhältiges Spiel. In Wahrheit bin ich deshalb immer noch frustriert, kann sein gemeines Lachen immer noch hören.
Ich nehme mir vor das nächste Mal bestimmt nicht darauf herein zu fallen. Aber gibt es diese Saison überhaupt noch ein nächstes Mal? Nächsten Sonntag bin ich von vorne herein schon anderweitig verplant. Dann beginnt die Sommerzeit - also das offizielle Ende der Winterbadesaison.
Ich spüre schon wieder das hündische Lachen hinter mir - oder ist es viel mehr in mir? Was bin ich doch für ein Weichei.
Mein Partner nahm es eher gelassen - zumindest vordergründig. In Wahrheit war er doch eher enttäuscht. Bisher war ich immer der treibende Motor für das nächste Schwimmen. In den bisherigen Treffen hat er noch keine neuen Mitglieder oder Interessenten mitgebracht. Ich habe immer Leute gebracht, wenn er nicht da sein konnte. Somit hat er die anderen auch noch gar nicht gesehen. Es braucht wohl noch etwas Geduld was die Ausweitung des Vereins angeht. Geduld brauche ich vielleicht auch noch vor allem mit mir selber. Wird schon noch werden. Auf Einmal ist das Grinsen vom Schweinehund nicht mehr so hämisch - er weiß dass es mir ernst ist mit dem kalten Spaß. Er weiß auch dass er verlieren wird.
Am Sonntag war es dann wettertechnisch recht unfreundlich. Es sah nach Regen aus. Nachmittags dann mit den Kids auf dem Spielplatz. Als sich dann immer mehr Wolken zusammenzogen und auch schon leichter Regen begann habe ich ihn angerufen und gesagt, dass ich lieber wieder nach Hause fahre..
Kaum Zuhause klarte das Wetter wieder auf. Der Wind wurde wieder stärker und versuchte die Wolken zu vertreiben. Sogar die Sonne vermeldete schüchtern ihre Existenz hinter der dünner werdenden Wolkendecke....
Jetzt war es zu spät die abgebrochenen Pläne nochmals zu ändern. Ich ärgerte mich sehr, dass ich den kleinsten Anlass dazu her nahm ES diesmal nicht zu tun. Der Schweinehund ist ein schlauer Geselle. Erst als es zu spät war durchschaute ich sein hinterhältiges Spiel. In Wahrheit bin ich deshalb immer noch frustriert, kann sein gemeines Lachen immer noch hören.
Ich nehme mir vor das nächste Mal bestimmt nicht darauf herein zu fallen. Aber gibt es diese Saison überhaupt noch ein nächstes Mal? Nächsten Sonntag bin ich von vorne herein schon anderweitig verplant. Dann beginnt die Sommerzeit - also das offizielle Ende der Winterbadesaison.
Ich spüre schon wieder das hündische Lachen hinter mir - oder ist es viel mehr in mir? Was bin ich doch für ein Weichei.
Mein Partner nahm es eher gelassen - zumindest vordergründig. In Wahrheit war er doch eher enttäuscht. Bisher war ich immer der treibende Motor für das nächste Schwimmen. In den bisherigen Treffen hat er noch keine neuen Mitglieder oder Interessenten mitgebracht. Ich habe immer Leute gebracht, wenn er nicht da sein konnte. Somit hat er die anderen auch noch gar nicht gesehen. Es braucht wohl noch etwas Geduld was die Ausweitung des Vereins angeht. Geduld brauche ich vielleicht auch noch vor allem mit mir selber. Wird schon noch werden. Auf Einmal ist das Grinsen vom Schweinehund nicht mehr so hämisch - er weiß dass es mir ernst ist mit dem kalten Spaß. Er weiß auch dass er verlieren wird.
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Mittwoch, 19. März 2014
102 x gelesen
Vereinsschwimmen in der Ursprungsbesetzung
tomelaine, 18:42h
Es war schon fast wie Routine sich zu treffen, Klamotten abstreifen, reingehen, wohlfühlen.
Das Wetter und das Wasser wird zusehends wärmer. Wir merkten, dass das schon kein Winter mehr ist, obwohl der Frühlingsanfang erst in einer Woche stattfindet. Die "Wintersaison" ist fast vorbei. Wir beschließen, für unseren Verein den Saisonbeginn und das Ende:
Saisonbeginn: Zeitumstellung von Sommerzeit auf Normalzeit
Saisonende: Zeitumstellung von Normalzeit auf Sommerzeit.
Somit bleibt noch zwei Mal reguläres Vereinsschwimmen vor Saisonende übrig. Ich werde davon nur einmal teilnehmen. Beim letzten Mal werde ich wegen einer Veranstaltung nicht teilnehmen können.
Obwohl es wie oben erwähnt schon eine Routine war ist das gute Gefühl hinterher genau so gut wie beim ersten Mal. Es gibt auch keinen Grund, warum das nicht so sein sollte. Irgend wie ist ES eine Extremsportart. Im Unterschied zu anderen Extremsportarten hat das Eintauchen in kaltes Wasser noch ein paar mehr Extreme:
Extrem einfach - es findet sich fast immer ein Gewässer in der Nähe in das man einfach reinspringen kann.
Extrem kostengünstig - es braucht keine besondere Ausrüstung, Vorbereitungstraining, Organisation, Gerät etc. Handtuch genügt.
Extrem spontan - einfach machen - was kann schon passieren?
Extrem interessant - man kann davon erzählen und erntet ungläubige Blicke und dann eher bewundernde Äußerungen. Ich frage mich dabei, warum es die Leute nicht auch selber ausprobieren wollen.
Extrem entspannend - "normaler" Sport ist mir schon immer zu anstrengend gewesen. Ich kann es eben nicht nachvollziehen, wie sich jemand beim Joggen o. ä. entspannen kann und "den Kopf frei" bekommt. Wenn ich so was mache, dann muss ich mich sehr auf richtige Atemtechnik konzentrieren, oder darauf, dass ich nicht stolpere und mir die Bänder dehne oder zu viel schwitze, sodass ich wenn ich anhalte mir gleich eine Erkältung einfange.....
Nach dem Kaltbaden fühle ich mich leicht und unbeschwert. Der Stress der letzten Arbeitswoche ist wie "abgewaschen".
Extrem befriedigend - man hat den inneren Schweinehund besiegt und dabei auch was für die Abhärtung getan. Gesund ist das Ganze also auch noch....
Das Wetter und das Wasser wird zusehends wärmer. Wir merkten, dass das schon kein Winter mehr ist, obwohl der Frühlingsanfang erst in einer Woche stattfindet. Die "Wintersaison" ist fast vorbei. Wir beschließen, für unseren Verein den Saisonbeginn und das Ende:
Saisonbeginn: Zeitumstellung von Sommerzeit auf Normalzeit
Saisonende: Zeitumstellung von Normalzeit auf Sommerzeit.
Somit bleibt noch zwei Mal reguläres Vereinsschwimmen vor Saisonende übrig. Ich werde davon nur einmal teilnehmen. Beim letzten Mal werde ich wegen einer Veranstaltung nicht teilnehmen können.
Obwohl es wie oben erwähnt schon eine Routine war ist das gute Gefühl hinterher genau so gut wie beim ersten Mal. Es gibt auch keinen Grund, warum das nicht so sein sollte. Irgend wie ist ES eine Extremsportart. Im Unterschied zu anderen Extremsportarten hat das Eintauchen in kaltes Wasser noch ein paar mehr Extreme:
Extrem einfach - es findet sich fast immer ein Gewässer in der Nähe in das man einfach reinspringen kann.
Extrem kostengünstig - es braucht keine besondere Ausrüstung, Vorbereitungstraining, Organisation, Gerät etc. Handtuch genügt.
Extrem spontan - einfach machen - was kann schon passieren?
Extrem interessant - man kann davon erzählen und erntet ungläubige Blicke und dann eher bewundernde Äußerungen. Ich frage mich dabei, warum es die Leute nicht auch selber ausprobieren wollen.
Extrem entspannend - "normaler" Sport ist mir schon immer zu anstrengend gewesen. Ich kann es eben nicht nachvollziehen, wie sich jemand beim Joggen o. ä. entspannen kann und "den Kopf frei" bekommt. Wenn ich so was mache, dann muss ich mich sehr auf richtige Atemtechnik konzentrieren, oder darauf, dass ich nicht stolpere und mir die Bänder dehne oder zu viel schwitze, sodass ich wenn ich anhalte mir gleich eine Erkältung einfange.....
Nach dem Kaltbaden fühle ich mich leicht und unbeschwert. Der Stress der letzten Arbeitswoche ist wie "abgewaschen".
Extrem befriedigend - man hat den inneren Schweinehund besiegt und dabei auch was für die Abhärtung getan. Gesund ist das Ganze also auch noch....
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Donnerstag, 13. März 2014
104 x gelesen
Wieder jemand andres dabei
tomelaine, 18:49h
Das neue Mitglied vom letzten Mal hat sich entschuldigt:"diesmal geht es wirklich nicht aber nächste Woche....."
"OK - Schaun wir halt nächste Woche..."
Vom anderen Gründungsmitlglied wusste ich ja schon, dass es verreist war und somit auch nicht kommen kann.
Ich hatte schon Bedenken, dass das regelmäßige Vereinsschwimmen diesmal ausfallen muss, da ich allein war. Zum Glück bekam ich am Wochenende Besuch und als ich vom neuen Verein erzählte war er sofort neugierig. Also haben wir ES getan. Gleiche Stelle - aber diesmal eine Stunde später, da es vorher eben nicht möglich war.
Die Sonne war wegen der späten Stunde sehr tief und nicht mehr zu sehen. Es war also kälter als letztes Mal, obwohl das Wetter insgesamt immer schöner wird. Der Frühling ist dieses Jahr extrem früh dran im Jahr. Das Schwimmen ist von anfangs "Kaltschwimmen" jetzt schon fast ein "Lauschwimmen". Die Lufttemperatur war höher als das letzte Mal und auch der Wind nicht so stark.
Wassertemperatur war über 7°C - also doch noch recht kalt. Kommt eben auch den Standpunkt des Betrachters an was 'kalt', 'lau' oder eben 'warm' ist.
Ich war sehr froh, dass ES also doch noch stattfinden konnte.
Klamotten schnell ausgezogen und rein ins kühle Nass. Ich habe ab Montag eine Woche Urlaub vor mir und durch den Sprung ins Wasser begann der Urlaub so richtig. Arbeitsärger der letzten Wochen wurde durch den kalten Fluss einfach davon getrieben. Mein Besuch ging auch beherzt rein. Wie er sagte hat er das noch nie gemacht aber einmal zugesagt wird nicht mehr gekniffen... Er tauchte sogar einmal mit dem Kopf unter. Das habe ich bisher noch nie gemacht - ist aber sicher eine Idee für noch mehr Abhärtung - Schaun wir halt nächstes Mal....
Ich ging wieder ein zweites Mal rein während er sich am Ufer abtrocknete. Das zweite Mal blieb ich länger als alle anderen Male. Ich machte sogar ein paar Schwimmbewegungen. Unangenehm kalt wurde es nur an den Fingern. Da ich aber schon das Gefühl kannte nahm ich darauf keine Rücksicht.
Mein Besuch bedankte sich für die schöner Erfahrung - dauerhaft oder regelmäßig will er das aber nicht haben. Da er nicht in der Nähe wohnt ist es wohl kein neues Vereinsmitglied - aber wir vereinbaren, dass jedes Mal wenn er mich besucht wir auch baden gehen - egal welche Temperaturen.
"OK - Schaun wir halt nächste Woche..."
Vom anderen Gründungsmitlglied wusste ich ja schon, dass es verreist war und somit auch nicht kommen kann.
Ich hatte schon Bedenken, dass das regelmäßige Vereinsschwimmen diesmal ausfallen muss, da ich allein war. Zum Glück bekam ich am Wochenende Besuch und als ich vom neuen Verein erzählte war er sofort neugierig. Also haben wir ES getan. Gleiche Stelle - aber diesmal eine Stunde später, da es vorher eben nicht möglich war.
Die Sonne war wegen der späten Stunde sehr tief und nicht mehr zu sehen. Es war also kälter als letztes Mal, obwohl das Wetter insgesamt immer schöner wird. Der Frühling ist dieses Jahr extrem früh dran im Jahr. Das Schwimmen ist von anfangs "Kaltschwimmen" jetzt schon fast ein "Lauschwimmen". Die Lufttemperatur war höher als das letzte Mal und auch der Wind nicht so stark.
Wassertemperatur war über 7°C - also doch noch recht kalt. Kommt eben auch den Standpunkt des Betrachters an was 'kalt', 'lau' oder eben 'warm' ist.
Ich war sehr froh, dass ES also doch noch stattfinden konnte.
Klamotten schnell ausgezogen und rein ins kühle Nass. Ich habe ab Montag eine Woche Urlaub vor mir und durch den Sprung ins Wasser begann der Urlaub so richtig. Arbeitsärger der letzten Wochen wurde durch den kalten Fluss einfach davon getrieben. Mein Besuch ging auch beherzt rein. Wie er sagte hat er das noch nie gemacht aber einmal zugesagt wird nicht mehr gekniffen... Er tauchte sogar einmal mit dem Kopf unter. Das habe ich bisher noch nie gemacht - ist aber sicher eine Idee für noch mehr Abhärtung - Schaun wir halt nächstes Mal....
Ich ging wieder ein zweites Mal rein während er sich am Ufer abtrocknete. Das zweite Mal blieb ich länger als alle anderen Male. Ich machte sogar ein paar Schwimmbewegungen. Unangenehm kalt wurde es nur an den Fingern. Da ich aber schon das Gefühl kannte nahm ich darauf keine Rücksicht.
Mein Besuch bedankte sich für die schöner Erfahrung - dauerhaft oder regelmäßig will er das aber nicht haben. Da er nicht in der Nähe wohnt ist es wohl kein neues Vereinsmitglied - aber wir vereinbaren, dass jedes Mal wenn er mich besucht wir auch baden gehen - egal welche Temperaturen.
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Montag, 3. März 2014
91 x gelesen
Neues Vereinsmitglied
tomelaine, 00:53h
Gleiche Zeit einen Sonntag später.
Das andere Gründungsmitglied war verreist - ich hatte mich aber mit jemand anderes verabredet. Sie hatte es noch nie gemacht und es entstand auch wieder nach ein paar Schlucken....
Bis zuletzt glaubte ich nicht daran - dachte, dass sie nur kneift und sich nur am Ufer über mich lustig machen will.
Aber es kam ganz anders. Sie war zuerst am Treffpunkt, sie zog zuerst die Klamotten aus, war fast zuerst im Wasser.
Es war gefühlt kälter als das letzte Mal. Es kostete Überwindung ganz rein zu gehen. Ja - es war auch ihr sehr kalt. Trotzdem ging auch sie ein zweites Mal rein.
"Hinterher fühlt man sich so leicht"
"Ja das finde ich auch. Man ist auch so richtig 'aufgewacht'"
Vielleicht nächsten Sonntag wieder...
Vielleicht werden es da noch mehr die es wagen wollen.
Das andere Gründungsmitglied war verreist - ich hatte mich aber mit jemand anderes verabredet. Sie hatte es noch nie gemacht und es entstand auch wieder nach ein paar Schlucken....
Bis zuletzt glaubte ich nicht daran - dachte, dass sie nur kneift und sich nur am Ufer über mich lustig machen will.
Aber es kam ganz anders. Sie war zuerst am Treffpunkt, sie zog zuerst die Klamotten aus, war fast zuerst im Wasser.
Es war gefühlt kälter als das letzte Mal. Es kostete Überwindung ganz rein zu gehen. Ja - es war auch ihr sehr kalt. Trotzdem ging auch sie ein zweites Mal rein.
"Hinterher fühlt man sich so leicht"
"Ja das finde ich auch. Man ist auch so richtig 'aufgewacht'"
Vielleicht nächsten Sonntag wieder...
Vielleicht werden es da noch mehr die es wagen wollen.
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Vereinsschwimmen
tomelaine, 22:46h
Die Woche über schrieben wir uns schon diverse SMS aus Vorfreude auf das nächste Mal. Wir trafen uns dann an einer anderen Stelle etwas Flussaufwärts. Hier war der Zugang etwas steiler, dafür gab es Stellen mit wenig oder gar keiner Strömung. Der Untergrund hatte nicht so große un spitze Steine - kurz - Ideale Bedingungen für den Vereinsschwimmplatz.
Wetter: Die Sonne war zwar da aber versteckte sich immer schnell hinter den Wolken wenn Sie gerade angefangen hatte zu wärmen. Der Wind war nicht stark aber es fühlte sich eisig an. Gefühlte Lufttemperatur etwa 5-8 °C.
Wasser: ca. 7 °C.
Wir gingen diesmal schneller rein als das erste Mal. Kein großes Palaver vorher oder nachher - Klamotten runter und rein.
Obwohl wir wussten was uns erwartet war der Respekt vor der Kälte ein bisschen größer als beim ersten Mal. Wir machten es wieder zweimal mit kurzer Pause von etwa 30-40s dazwischen. Irgendwie muss das sein um am Ufer neuen Mut zu schöpfen und dann um so entschlossener die Kälteerfahrung zu machen.
So wie es aussieht ist es nächsten Sonntag schwierig, da das andere Vereinsmitglied verreist und somit nicht da ist. Auch die Woche danach ist er noch nicht zurück...
Wenn der Verein also bis in acht Tagen keine neuen Mitglieder bekommt stehe ich allein da. Ob ich es dann mache weiß ich nicht. Eher nicht, da es allein vielleicht zu gefährlich ist. Habe zu wenig Selbstsicherheit um es allein zu wagen. Nur ich mit meinem Schweinehund allein verliere ich....noch.
Wieder draußen schnell abtrocknen und ein T-Shirt überstreifen. Herrlich wie der zuvor eisige Wind sich jetzt anfühlt wie eine laue Brise an einem Sommerstrand. Es prickelt schön wenn das Blut in die äußere Hautschichten einschießt.
Jetzt die nasse Badehose runter und mit dem Handtuch untenrum abtrocknen. Gerade als ich die trockene Unterhose anhatte kommen Spaziergänger in die Nähe.
"Sie habe tatsächlich gerade gebadet - ist das nicht zu kalt?"
"Kalt aber nicht zu kalt."
"Soll ja auch noch gesund sein."
"Kann schon sein - wollen Sie es nicht auch Mal versuchen?
"Oh nein neeeeeiiiin!"
"Nächsten Sonntag wieder um die gleiche Zeit - Sie können es ja nochmal überlegen."
"Oh nein - vielen Dank."
Ich schätze das Muttchen so auf mindestens Ende 50. Wahrscheinlich hat sie noch nie im Leben so etwas gemacht. Werde nächsten Sonntag auf jeden Fall da sein - wer weiß, vielleicht erzählt sie es ja jemandem der nicht so abgeneigt ist...
Werde die Woche auch noch diverse SMS an Leute schreiben von denen ich annehme, dass Sie ES vielleicht ausprobieren wollen.
Wetter: Die Sonne war zwar da aber versteckte sich immer schnell hinter den Wolken wenn Sie gerade angefangen hatte zu wärmen. Der Wind war nicht stark aber es fühlte sich eisig an. Gefühlte Lufttemperatur etwa 5-8 °C.
Wasser: ca. 7 °C.
Wir gingen diesmal schneller rein als das erste Mal. Kein großes Palaver vorher oder nachher - Klamotten runter und rein.
Obwohl wir wussten was uns erwartet war der Respekt vor der Kälte ein bisschen größer als beim ersten Mal. Wir machten es wieder zweimal mit kurzer Pause von etwa 30-40s dazwischen. Irgendwie muss das sein um am Ufer neuen Mut zu schöpfen und dann um so entschlossener die Kälteerfahrung zu machen.
So wie es aussieht ist es nächsten Sonntag schwierig, da das andere Vereinsmitglied verreist und somit nicht da ist. Auch die Woche danach ist er noch nicht zurück...
Wenn der Verein also bis in acht Tagen keine neuen Mitglieder bekommt stehe ich allein da. Ob ich es dann mache weiß ich nicht. Eher nicht, da es allein vielleicht zu gefährlich ist. Habe zu wenig Selbstsicherheit um es allein zu wagen. Nur ich mit meinem Schweinehund allein verliere ich....noch.
Wieder draußen schnell abtrocknen und ein T-Shirt überstreifen. Herrlich wie der zuvor eisige Wind sich jetzt anfühlt wie eine laue Brise an einem Sommerstrand. Es prickelt schön wenn das Blut in die äußere Hautschichten einschießt.
Jetzt die nasse Badehose runter und mit dem Handtuch untenrum abtrocknen. Gerade als ich die trockene Unterhose anhatte kommen Spaziergänger in die Nähe.
"Sie habe tatsächlich gerade gebadet - ist das nicht zu kalt?"
"Kalt aber nicht zu kalt."
"Soll ja auch noch gesund sein."
"Kann schon sein - wollen Sie es nicht auch Mal versuchen?
"Oh nein neeeeeiiiin!"
"Nächsten Sonntag wieder um die gleiche Zeit - Sie können es ja nochmal überlegen."
"Oh nein - vielen Dank."
Ich schätze das Muttchen so auf mindestens Ende 50. Wahrscheinlich hat sie noch nie im Leben so etwas gemacht. Werde nächsten Sonntag auf jeden Fall da sein - wer weiß, vielleicht erzählt sie es ja jemandem der nicht so abgeneigt ist...
Werde die Woche auch noch diverse SMS an Leute schreiben von denen ich annehme, dass Sie ES vielleicht ausprobieren wollen.
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