116 x gelesen
Dienstag, 2. August 2016
Eisschrank Abtauen -> Eiskaltes Fussbad..
tomelaine, 22:12h
Die Tür des Eisschrankes blieb versehentlich übernacht offen. Es bildete sich deswegen eine recht dicke Eisschicht. Sowieso wollten wir schon lange wieder Mal abtauen, bevor der ganze Schrank mit neuem Gefreirgut befüllt wird. Jetzt musste es schnell gehen, da die Tür durch die Eisbildung nicht mehr richtig zu schliessen war und die neuen Einkäufe auch schon da standen.
Zum Abtauen als schnell einen Topf mit kochend heissem Wasser in das abgeschaltete Gefrierfach stelen und Tür so gut es geht schliessen. Nach ca. 5 min Wartezeit ist der Innenraum schon so aufgeheitzt, dass das Eis sich ablösen lässt. Mit einem Holz - Schaber lässt sich da etwas nachhelfen. Die Eisklumpen, die im Eisfach auf den Boden fielen haben wir in einem 10l Putzeimer gesammelt, der nach getaner Arbeit ungefähr zur Hälfte gefült war. Jetzt kam die Idee zum Abhärtungstest. Wer von uns kann es wohl am längsten mit beiden Beinen barfuss im Eimer aushalten?
Noch zwei bis drei Liter kaltes Wasser in den Eimer und einmal gut umrühren. Ich war als erster dran. Ich gab mir 40 sek. Der kältechock hat mich aber trotzdem überrascht und es tat wirklich weh, sodass ich nach 20 sek. schon aufgab. Jetzt war M. dran. Sie hielt es glatt 90 sek. aus, und das ohne grösseres Gejammere. Als Sie dann fertig war sagte siche aber doch, dass die Füsse nicht mehr zu spüren sind. Ich bewunderte Sie - sie ist ja erst neun.
Jetzt wollte es auch E. mit ihren sechs Jahren versuchen. Sie brachte es auf 30 sek. Ganz schön taff...
Ich habe es beim zweiten Mal dann über zwei min geschafft. Logisch, das Überraschungsmoment war weg und mein Körper war schon eingestellt auf die Wärmeproduktion in den Füssen. Der Trick ist auch, dass mann die Füsse nicht anspannen darf und immer ganz leicht die Zehen bewegen um die Durchblutung zu fördern. Locker bleiben, auch wenn es kalt ist.
Am Schluss probierte es auch L., obwohl sie die ganze Zeit eher skeptisch geguckt hat. Sie liess sich über eine min. nichts anmerken - sagte aber hinterher, dass sich doch froh war, als es vorbei war. Wir fragten uns, wie wir es geschafft haben damals im Bergsee neben den Eisstückchen herzuschwimmen und minutenlang drin zu bleiben, wenn uns jetzt schon ein Eimer voll Eiswasser aus der Fassung bringen kann.
Vielleicht waren wir damals besser abgehärtet und sich jetzt wieder verweichlicht??!!
Apropos Bergseen - habe einen Wanderführer speziell für Bergseeen hier in der Gegend gefunden. Werden in den nächsten Wochen und Monaten einige Touren mit Schwumm im See unternehmen. Jetzt, da die Kinder nicht mehr so klein sind könnte das richtig Spass machen...
Freue mich sehr darauf.
Zum Abtauen als schnell einen Topf mit kochend heissem Wasser in das abgeschaltete Gefrierfach stelen und Tür so gut es geht schliessen. Nach ca. 5 min Wartezeit ist der Innenraum schon so aufgeheitzt, dass das Eis sich ablösen lässt. Mit einem Holz - Schaber lässt sich da etwas nachhelfen. Die Eisklumpen, die im Eisfach auf den Boden fielen haben wir in einem 10l Putzeimer gesammelt, der nach getaner Arbeit ungefähr zur Hälfte gefült war. Jetzt kam die Idee zum Abhärtungstest. Wer von uns kann es wohl am längsten mit beiden Beinen barfuss im Eimer aushalten?
Noch zwei bis drei Liter kaltes Wasser in den Eimer und einmal gut umrühren. Ich war als erster dran. Ich gab mir 40 sek. Der kältechock hat mich aber trotzdem überrascht und es tat wirklich weh, sodass ich nach 20 sek. schon aufgab. Jetzt war M. dran. Sie hielt es glatt 90 sek. aus, und das ohne grösseres Gejammere. Als Sie dann fertig war sagte siche aber doch, dass die Füsse nicht mehr zu spüren sind. Ich bewunderte Sie - sie ist ja erst neun.
Jetzt wollte es auch E. mit ihren sechs Jahren versuchen. Sie brachte es auf 30 sek. Ganz schön taff...
Ich habe es beim zweiten Mal dann über zwei min geschafft. Logisch, das Überraschungsmoment war weg und mein Körper war schon eingestellt auf die Wärmeproduktion in den Füssen. Der Trick ist auch, dass mann die Füsse nicht anspannen darf und immer ganz leicht die Zehen bewegen um die Durchblutung zu fördern. Locker bleiben, auch wenn es kalt ist.
Am Schluss probierte es auch L., obwohl sie die ganze Zeit eher skeptisch geguckt hat. Sie liess sich über eine min. nichts anmerken - sagte aber hinterher, dass sich doch froh war, als es vorbei war. Wir fragten uns, wie wir es geschafft haben damals im Bergsee neben den Eisstückchen herzuschwimmen und minutenlang drin zu bleiben, wenn uns jetzt schon ein Eimer voll Eiswasser aus der Fassung bringen kann.
Vielleicht waren wir damals besser abgehärtet und sich jetzt wieder verweichlicht??!!
Apropos Bergseen - habe einen Wanderführer speziell für Bergseeen hier in der Gegend gefunden. Werden in den nächsten Wochen und Monaten einige Touren mit Schwumm im See unternehmen. Jetzt, da die Kinder nicht mehr so klein sind könnte das richtig Spass machen...
Freue mich sehr darauf.