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Donnerstag, 26. Februar 2015
277 x gelesen
Morgends früh um vier
tomelaine, 17:47h
26.02.2015
Es war eine etwas längere Freiluftveranstaltung. O., seine Freundin E. und Ich haben vereinbart, dass wir vorsichtshalber schon Mal Handtuch dabei haben falls uns dann danach ist zu baden. Natürlich war uns dann danach. E. war bereit uns zu begleiten, würde aber auf keinen Fall ins Wasser gehen. Das war O. und mir auch recht. Da wir ohne Auto waren und die öffentlichen Verkehrsmittel um diese Zeit eher selten sind gingen wir zu Fuß. Vom Startpunkt bis zum Fluss ca. 10min. Dann nochmal ca. 15min flussaufwärts am Ufer entlang um zu der von mir oft benutzten Stelle. Ich wollte dorthin, da ich dort genau die Strömung und den Grund kenne. Der große Fluss hatte die letzten Tage etwaserhöhten Wasserstnd aber heute war es wieder fast normal. Beim Spaziergang am Flussufer konnte man deutlich sehen bis wo es vor kurzem noch überschwemmt war. Die Felsen waren noch ganz sauber. Das Wasser schimmerte schwarz. Teilweise spiegelten sich einzelne Lichter der Stadt darin. Zwei Schwäne trieben in Ufernähe - schlafend den Kopf unter einen Flügel gesteckt. Wie sie vom Wasser nicht fortgetrieben wurden blieb mir ein Rätsel.
Durch das zugige Laufen wurde uns warm. Die Lufttemperatur war ca. 1° C. Wir konnten unseren Atem sehen wenn er in form von Wasserdampf aufstieg. Durch den langen Anmarsch bekamen wir noch viel mehr hunger ES endlich zu tun. Wassertemperatur ca. 5,5° C. Es blies ein leichter wind, der einem das Gesicht gefrieren ließ bei diesen Temperaturen. Wir wollten uns praktisch im Wasser aufwärmen....
Endlich da. Um uns herum sonst niemand. Ein genialer Felsen direkt so am Ufer, dass man sich hinsetzen kann, ausziehen und dann sofort im Wasser ist. Noch ein letztes Mal frage ich O. ob er es machen will. Niemand muss ja hier irgendjemandem irgendwas beweisen. Er ist es nicht gewohnt so kalt zu baden. Er blieb bei seiner Entscheidung es mir gleich zu tun. Also dann Klamotten runter. Schon beim Ausziehen war es mir nicht mehr kalt. Dann im Wasser war ich ca. 1min. Es war mir klar, dass ich noch ein zweites Mal reingehen werde. O. machte genau das Gleiche wie ich. Das zweite Mal war wie gewohnt intensiver und genussvoller als das erste Mal. Eine fast wohlige Wärme breitete sich in mir aus - oder war es nur die Schockreaktion des Körpers, der das Kälteempfinden abschaltete?
Nach dem Abtrocknen hatte ich es im Prinzip nicht eilieg mich wieder anzuziehen. Ich sah aber, wie O. schlotternd sich seine Sachen anzog. Der kalte Wind war nicht angenehm da eben einen tick zu kalt. Ein drittes Mal ging ich nicht rein. Nachher, als ich dann auch schon halb angezugen war fragte ich mich warum ich eigentlich nicht nochmal rein bin. Tja - warum eigentlich???? "Beim nächsten Mal werde ich das auf jeden Fall machen" nehme ich mir vor.
Wir fuhren dann mit dem Taxi nach Hause. Noch ein zwei Whisky und die Nacht war perfekt.
Es war eine etwas längere Freiluftveranstaltung. O., seine Freundin E. und Ich haben vereinbart, dass wir vorsichtshalber schon Mal Handtuch dabei haben falls uns dann danach ist zu baden. Natürlich war uns dann danach. E. war bereit uns zu begleiten, würde aber auf keinen Fall ins Wasser gehen. Das war O. und mir auch recht. Da wir ohne Auto waren und die öffentlichen Verkehrsmittel um diese Zeit eher selten sind gingen wir zu Fuß. Vom Startpunkt bis zum Fluss ca. 10min. Dann nochmal ca. 15min flussaufwärts am Ufer entlang um zu der von mir oft benutzten Stelle. Ich wollte dorthin, da ich dort genau die Strömung und den Grund kenne. Der große Fluss hatte die letzten Tage etwaserhöhten Wasserstnd aber heute war es wieder fast normal. Beim Spaziergang am Flussufer konnte man deutlich sehen bis wo es vor kurzem noch überschwemmt war. Die Felsen waren noch ganz sauber. Das Wasser schimmerte schwarz. Teilweise spiegelten sich einzelne Lichter der Stadt darin. Zwei Schwäne trieben in Ufernähe - schlafend den Kopf unter einen Flügel gesteckt. Wie sie vom Wasser nicht fortgetrieben wurden blieb mir ein Rätsel.
Durch das zugige Laufen wurde uns warm. Die Lufttemperatur war ca. 1° C. Wir konnten unseren Atem sehen wenn er in form von Wasserdampf aufstieg. Durch den langen Anmarsch bekamen wir noch viel mehr hunger ES endlich zu tun. Wassertemperatur ca. 5,5° C. Es blies ein leichter wind, der einem das Gesicht gefrieren ließ bei diesen Temperaturen. Wir wollten uns praktisch im Wasser aufwärmen....
Endlich da. Um uns herum sonst niemand. Ein genialer Felsen direkt so am Ufer, dass man sich hinsetzen kann, ausziehen und dann sofort im Wasser ist. Noch ein letztes Mal frage ich O. ob er es machen will. Niemand muss ja hier irgendjemandem irgendwas beweisen. Er ist es nicht gewohnt so kalt zu baden. Er blieb bei seiner Entscheidung es mir gleich zu tun. Also dann Klamotten runter. Schon beim Ausziehen war es mir nicht mehr kalt. Dann im Wasser war ich ca. 1min. Es war mir klar, dass ich noch ein zweites Mal reingehen werde. O. machte genau das Gleiche wie ich. Das zweite Mal war wie gewohnt intensiver und genussvoller als das erste Mal. Eine fast wohlige Wärme breitete sich in mir aus - oder war es nur die Schockreaktion des Körpers, der das Kälteempfinden abschaltete?
Nach dem Abtrocknen hatte ich es im Prinzip nicht eilieg mich wieder anzuziehen. Ich sah aber, wie O. schlotternd sich seine Sachen anzog. Der kalte Wind war nicht angenehm da eben einen tick zu kalt. Ein drittes Mal ging ich nicht rein. Nachher, als ich dann auch schon halb angezugen war fragte ich mich warum ich eigentlich nicht nochmal rein bin. Tja - warum eigentlich???? "Beim nächsten Mal werde ich das auf jeden Fall machen" nehme ich mir vor.
Wir fuhren dann mit dem Taxi nach Hause. Noch ein zwei Whisky und die Nacht war perfekt.
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